Motorsteuerung für den Webzugriff erweitern
Wie in Lösung: Variablenstatus erläutert, werden die Eingangsvariablen im Betriebszustand RUN durch die physikalische Schalterstellung zu Beginn jedes Programmzyklus überschrieben.
Aus diesem Grund wird das Programm wie folgt modifiziert:
Der CPU wird zunächst ein Datenbaustein hinzugefügt, da deren Variablen von Webseiten nicht nur gelesen, sondern auch geschrieben werden können.
Datenbaustein hinzufügen
Der Baustein enthält zwei Variablen, die zum Ein- und Ausschalten über Webseite dienen. Beide sind daher vom Typ Bool.
Der Startwert von "Web-Start" ist false, da es sich um einen Schließer handelt. "Web-Stop" soll als Öffner funktionieren, hat daher den Startwert true.
Definition der Variablen des Datenbausteins
Bevor der Funktionsbaustein "Motorsteuerung mit Selbsthaltung" verändert wird, ist es ratsam, diesen als Kopiervorlage abzuspeichern, um ihn in diesem Entwicklungsstand wiederverwenden zu können. Hierfür wird "Bibliotheken" ausgewählt und mit einem Rechten-Mausklick eine neue globale Bibliothek angelegt. Der Funktionsbaustein wird dann per Drag and Drop in den Ordner "Kopiervorlagen" gezogen.
Nun kann das Netzwerk 1 des Funktionbausteins um die beiden Variablen Web-Start und Web-Stop des Datenbausteins ergänzt werden.
Sie werden jeweils analog wie die physikalischen Taster auf die ODER- bzw. UND-Verknüpfung geschaltet.
Ergänzung der Motorsteuerung um die Variablen des Datenbausteins
Am Ende des Zyklus müssen beide Variablen wieder auf ihren Anfangszustand zurückgesetzt werden, damit dies nicht über die Webseite geschehen muss.
Die Variable Web-Start wird programmatisch wieder auf false gesetzt, um eine Tasterfunktionalität für diesen Schließer zu erhalten.
Analog wird die Variable Web-Stop wieder auf true gesetzt (Öffner als Taster):
Zurücksetzen der beiden Variablen des Datenbausteins
Abschließend das Projekt speichern und in das Gerät laden.



