Arbitration
In einem Bussystem mit mehreren möglichen Bus-Primaries, bedarf es einer Arbitrierung
(Zuteilung), welcher Primary den Bus benutzen darf, denn es darf in einem Zeitraum nur einen Primary geben.
Für eine geregelte Zuteilung stehen in der Technik
folgende wesentliche Verfahren der zentralen Arbitrierung zur
Verfügung:
Daisy-Chain (engl. Verkettung)

Daisy-Chain
Es wird von folgendem Fallbeispiel ausgegangen:
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Einheit 2 signalisiert eine Busanforderung => Request-Signal
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Busarbiter prüft ob Bus frei ist => Nach einem Transfer muss ein Teilnehmer den Bus über das Release-Signal (engl. Freisetzung) als frei gegenüber dem Arbiter kennzeichnen
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Busarbiter erteilt Buszuteilung => Grant-Signal (engl. Gewährung)
Problem bei diesem Verfahren ist die Verkettung insofern als das Grant-Signal zuerst bei Einheit 1 (Bus-Primary mit der höchsten Priorität) ansteht. Hat diese ebenfalls einen Request gesendet wird sie vorrangig bedient. Ansonsten:
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Einheit 1 reicht das Grant-Signal an Einheit 2 weiter
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Einheit 2 führt Transfer durch
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Ende des Transfers von Einheit 2 => Release-Signal
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Erneute Buszuteilung möglich
Vorteil dieses Verfahrens ist der einfache Hardwareaufwand (wenig Steuerleitungen, geringe Intelligenz des Arbiters). Nachteilig ist, dass keine faire Buszuteilung erfolgt.
Stichleitung

Stichleitung
Vorteil ist, dass die Verkettung der Grant-Leitung aufgehoben ist. Die Prioritätenvergabe erfolgt durch eine Logik im Arbiter. Nachteilig ist der höhere Hardwareaufwand (mehr Leitungen, höhere Intelligenz des Arbiters).