Lösung: Angebotsvergleich DDR4-Speicherriegel
Die Datenübertragungsraten errechnen durch die Multiplikation der Busbreite (64bit) mit der Taktfrequenz (Synchrone Datenübertragung) wie folgt:
\( C_1=8 Byte \cdot 3200 MHz = \frac{8B \cdot 3,2 \cdot 10^9 }{s} = 25,6 \frac{GB}{s} \)
\( C_2=8 Byte \cdot 3600 MHz = \frac{8B \cdot 3,6 \cdot 10^9 }{s} = 28,8 \frac{GB}{s} \)
(Die Datenübertragungsrate in MB/s ist auch in der Bezeichnung des Speicherriegels enthalten.)
Die Latenzen ergeben sich aus dem Vielfachen der Periodendauer T:
\( L_1=CL \cdot T_1=CL \cdot \frac{1}{f_1} = \frac{16}{3200Mhz} = \frac{16}{3,2 \cdot 10^9 \frac{1}{2} }= \frac{16}{3,2} \cdot 10^{-9}s=5 \eta s \)
\( L_2=CL \cdot T_2=CL \cdot \frac{1}{f_2} = \frac{18}{3600Mhz} = \frac{18}{3,6 \cdot 10^9 \frac{1}{2} }= \frac{18}{3,6} \cdot 10^{-9}s=5 \eta s \)
Die Latenzen sind hier trotz unterschiedlicher CL-Werte gleich groß, was auf die unterschiedlichen Taktfrequenzen zurückzuführen ist.
Generell sollte zuerst die Datenübertragungsrate betrachtet werden. Ist diese beim Vergleich gleich groß, kann die Latenz verglichen werden. (Je kleiner CL, desto besser!)