Exkurs: Client-Server-Prinzip
Client-Server-Prinzip
Die meisten Internetdienste basieren auf dem Client-Server-Prinzip:
Dabei können mehrere Clients (dt. Kunde, Auftraggeber) eine Anfrage an einen Server (dt. Bedienung) senden, der einen bestimmten Dienst bereitstellt und dann jeweils für den anfragenden Client ausführt (Bsp.: Browser als Clients fragen Internetseiten beim Webserver an, die dieser dann als Antwort zurückliefert):

Client-Server-Netzwerk
Häufig muss dabei zwischen Host (Hardware) und der Client- und Server (Software) unterschieden werden:

Unterscheidung von Hard- und Software
Localhost
Sehr häufig finden auch eine Client-Server-Kommunikation auf einer Maschine statt. Dann läuft der Server aus Sicht des Clients auf dem "localhost":

localhost
Peer-to-Peer-Prinzip
Aber auch das Gegenteil, das sogenannte Peer-to-Peer-Prinzip findet Anwendung. Alle Peers (dt. Gleichgestellte) bieten einen Dienst gleichermaßen an und nutzen ihn auch (Bsp.: Peers einer Tauschbörse bieten Dateien zum Herunterladen an, bzw. laden Dateien bei anderen Peers herunter):

Reines Peer-to-peer-Netzwerk
Dafür muss ein Peer Client- und Server-Funktionalität beinhalten:

Zwei Peers kommunizieren gleichberechtigt miteinander
Hybridsystem
Es gibt auch Mischformen beider Systeme. Beispielsweise kann in einem Netzwerk ein Server zum Austausch von IP-Adressen dienen. Die eigentliche Kommunikation findet dann aber direkt zwischen den Peers statt:

Hybridsystem