Datentypen
Die zu verarbeitenden Daten werden zur Laufzeit des Programms im Hauptspeicher des Computers gespeichert. Die Speicherzellen sind durchnummeriert, wobei diese Nummern Adressen genannt werden. So könnte man auf einen Wert im Speicher also über die Adresse zugreifen. Glücklicherweise muss man sich nicht diese Adressen merken, sondern man kann den Speicherstellen, in denen etwas gespeichert werden soll, ganz einfach Namen geben. Man nennt sie Variablen.
Variablen enthalten die Daten. Die Bezeichner dieser Variablen werden vom Compiler (Übersetzer) den Speicheradressen mit den jeweiligen Daten zugeordnet.
Bevor man z.B. einen Wert speichern kann, muss man in Kompilersprachen, die dafür geeignete Variable deklarieren (intern wird Speicher reserviert).
Datentyp Variablenbezeichner;
z.B.:
- float y; // Deklaration einer Variablen mit der Bezeichnung y vom Datentyp float (Fließkommawert)
Man muss sich also dabei für einen Datentyp entscheiden. (Eine Umwandlung zur Laufzeit des Programms ist zwar möglich, kostet aber Rechenzeit und Speicherressourcen.)
Folgende Datentypen stehen in C# zur Verfügung:
Datentyp | Wertebereich |
|---|---|
| 0 .. 255 |
| -128 .. 127 |
| -32 768 .. 32 767 |
| 0 .. 65 535 |
| -2 147 483 648 .. 2 147 483 647 |
| 0 .. 4 294 967 295 |
| -9 223 372 036 854 775 808 .. 9 223 372 036 854 775 807 |
| 0 .. 18 446 744 073 709 551 615 |
| -3,402823 · 1038 .. 3,402823 · 1038 |
| -1,79769313486232 · 10308 .. 1,79769313486232 · 10308 |
| -79228162514264337593543950335 .. 79228162514264337593543950335 |
| Ein Unicode-Zeichen |
| Eine Unicode-Zeichenfolge |
| True oder False |
| Ein Objekt |
Für die Datentypen von Zahlen gilt ganz allgemein:
Je größer der Wertebereich, desto mehr Speicher und Rechenzeit wird benötigt.
Für die Datentypen von Fließkommazahlen gilt:
Je größer der Wertebereich, umso größer ist auch die Rechengenauigkeit.