SRAM
So funktioniert SRAM
RAM
steht für statisches
RAM der in
Computern
für Prozessorregister und Cache eingesetzt wird. Sein Inhalt ist
flüchtig (volatil; en.
volatile),
das heißt, die gespeicherte Information
geht bei Abschaltung der Betriebsspannung verloren. Die Informationen
werden durch Zustandsänderung von bistabilen Kippstufen (Flipflops)
gespeichert. Dies macht die Speicherzelle zwar extrem schnell, weil
ein Refresh wie bei DRAM nicht notwendig ist, aber auch
verhältnismäßig groß, teuer und viel Energie verbrauchend.
1-Bit-Speicherzelle
Abbildung 1: Die Schaltung der Einheitsspeicherzelle wird mit 6 CMOS-Transistoren realisiert.
SRAMs werden heutzutage als 6-Transistor-Zelle in CMOS-Technologie hergestellt. Der Aufbau einer Kippstufe mit Widerständen als Lastelementen wird nicht mehr eingesetzt; statt der Lastwiderstände werden heute CMOS-Transistorpaare verwendet (siehe Bild: M2 und M4). Mit weiteren zwei Transistoren zur Ankopplung an die Spalten- bzw. Zeilenauswahlleitungen (M5 und M6) ergibt sich die besagte 6-Transistor-Zelle.
Schreibvorgang
Die Bitleitungen BL bzw. /BL werden mit dem Wert geladen, der gespeichert werden soll. Wenn die Wortleitung WL auf high (logisch 1) gesetzt wird, schalten M5 und M6 (NMOS) durch und die Werte werden im Schaltkreis gespeichert.
Beispiel: BL=1 und /BL=0, WL=1 => Q=1 => M1 (NMOS) leitet, M2 (PMOS) sperrt als Lastwiderstand. => /Q=0 => M3 sperrt, M4 leitet => Q=1. Der Zustand bleibt auch dann erhalten, wenn WL wieder auf logisch 0 geht und M5 und M6 wieder sperren.

Abb. 2: Signal-Zeit-Diagramm beim Schreibvorgang
Lesevorgang
Wird WL logisch 1 kann die Information über BL bzw. /BL ausgelesen werden, weil M5 und M6 durchschalten.
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http://www.elektro-wissen.de/Elektronik/Aufbau-SRAM.html 12.04.08
http://de.wikipedia.org/wiki/Static_Random_Access_Memory#Statisches_RAM_.28SRAM.29 12.04.08